Boxspringbetten: Mut zum Unkonventionellen

Sie verbringen einen Kurzurlaub in einem Stadthotel, sind auf Geschäftsreise unterwegs und können plötzlich wieder gut schlafen? Obwohl sich keinerlei Erholung eingestellt hat in dieser kurzen Zeit? Dann ist vielleicht Ihr Bett oder Ihre Matratze für Ihren schlechten Schlaf verantwortlich!

Oftmals passt unser gewohntes Bett nicht mehr zu unseren Gewohnheiten – denn wir ändern unser Leben dauernd. Es kann sein, dass die Matratze plötzlich zu weich oder zu hart ist, dass die Matratze zu alt und darum durchgelegen ist oder dass sich der Schlafstil so verändert hat, dass es Zeit wird für etwas Neues. Es lohnt sich auf jeden Fall, zu überprüfen, WARUM man in einer bestimmten Situation, an einem bestimmten Ort, in einem bestimmten Bett plötzlich so viel besser schläft als zu Hause. Vor allem in den USA kommt man oft in den Genuss von Boxspringbetten, die anders aufgebaut sind als unsere Betten und darum für manche Menschen das optimale Schlafklima erzeugen.

Boxspringbetten – welcome to the USA

Boxspringbetten werden auch „Amerikanische Betten“ genannt, weil sie in den USA besonders verbreitet sind. Ihren Namen haben die Boxspringbetten von ihrem Aufbau: „Boxspring“ bedeutet salopp übersetzt „Kiste mit Federn“. In einem Bettaufbau aus Holz sind so genannte Bonellfedern eingebracht, wie man sie auch in Federkernmatratzen findet. In Boxspringbetten können verschiedene Federn verbaut werden, was auch den Härtegrad mitbestimmt. Auf dem Aufbau mit den Federn ruht die Matratze und manchmal darauf auch noch ein so genannter „Topper“.

Dieser Topper ist eine wenige Zentimeter dicke Matte, die den Schlafkomfort erhöhen soll und die darunter liegende Matratze schont. Der Topper kann aus Schafschurwolle, Rosshaar, Kaltschaum oder viskoelastischem Schaum bestehen und ist so mitverantwortlich für den optimalen Schlafgenuss.

Beim Auswählen eines Boxspringbettes sollte man all diese Faktoren berücksichtigen, also den Härtegrad des Bettes wie auch das Material des Toppers, um so zu genau dem Schlafgenuss zu kommen, den man in der Ferne erlebt hat. Denn guter Schlaf steht jedem zu!

Kuschelangriff gegen Schlafprobleme

So sonderbar es klingen mag, oftmals kann die fehlende Geborgenheit die Schlaflosigkeit noch verstärken. Speziell nach schwierigen Trennungen, nach Familientragödien oder auch Familienstreits oder dem Jobverlust fehlt die geborgene, gewohnte Umgebung, die uns Schutz und Halt liefert. Diese Form der Umgebung sieht für jeden anders aus, doch kann man mit einigen kleinen Handgriffen seine Schlafumgebung zumindest optimieren. Ob damit die Schlaflosigkeit oder die Einschlafschwierigkeiten gleich verschwinden, kann hier nicht versprochen werden, aber einen Versuch ist es wert!

Zehn Tipps gegen Einschlafschwierigkeiten

  1. Überprüfe die Wohnungssituation – ist der Schlafbereich klar vom Wohnbereich abgetrennt? Wenn Wohn- und Schlafbereich das Gleiche sind, verwende eine eigene Gardine für die Nacht, einen Vorhang oder einfach ein großes Tuch, dass Deiner Seele vermittelt: jetzt ist Nacht.
  2. Wie sehen die Farben im Schlafbereich aus? Entsscheide für Dich, welche Farbe Du beruhigend findest, generell sollen es aber gedämpfte Farben sein. Eine Farbe, wenn auch in verschiedenen Nuancen, wirkt ruhiger als verschiedene Farben.
  3. Ist der Raum dunkel genug, um eine behagliche Atmosphäre zu schaffen? Wenn eine lästige Straßenlaterne genau auf Dein Bett leuchtet, kann das Unruhe schaffen! Dunkle den Raum so ab, dass Du ihn behaglich findest.
  4. Verbanne sämtliche ungewünschten Lichtquellen aus dem Schlafbereich, auch das Telefon und sein Ladegerät. Auch der Computer hat im Bett nichts verloren!
  5. Erinnere Dich an eine Zeit, in der Du gut geschlafen hast. Wann war das das letzte Mal? Im Urlaub in der Toskana? Was war so besonders an dieser Situation? Versuche, diese Situation teilweise herzustellen. Mit Farben, Gerüchen oder einem Bettüberzug, der Dich an diese Zeit erinnert.
  6. Wie ist Dein Kissen? Liegst Du bequem? Vermittelt Dein Kissen Dir so richtig bequeme Geborgenheit? Sorge dafür, dass Du das optimale Kissen gegen Nackenschmerzen und gegen Verspannungen besorgst. Ob Du dazu ein hohes Daunenkissen, ein flaches Bauchschläferkissen oder beispielsweise ein Kissen aus viscoelastischem Schaum benötigst, musst Du selbst herausfinden! Es lohnt sich, verschiedenste Kissen zu testen und das beste Kissen zu wählen – das ist eine individuelle Entscheidung.
  7. Gleiches gilt für die Matratze: überprüfe, ob Du wirklich bequem liegst und das Gefühl hast, in einem wohligen Nest zu liegen.
  8. Schaffe Ordnung in Deinem Schlafzimmer. Herumliegende Kleinigkeiten, Bücher, die in Stapeln aus dem Regal quellen und offene Schränke sorgen für Unruhe. Behebe dies durch geschlossene Schränke oder Tücher vor den Schränken, zumindest am Abend. Das wirkt Wunder!
  9. Sorge für ein Abendritual, dass Dir Sicherheit gibt. Für manche ist es Qi Gong, für manche das beruhigende Telefonat mit dem Partner in der Ferne. Wenn Dein größtes Problem eine gescheiterte Beziehung ist, dann schreibe ein paar Zeilen vor dem Schlafen gehen, die Dich aufmuntern und beruhigen. Schreibe zum Beispiel auf, was an diesem Tag gut war – eine Sache findet sich mindestens immer.
  10. Für Männer schwierig, aber wir sagen es nicht weiter: keine Scheu vor Kuscheltieren! Vor allem in Zeiten psychischer Not dürfen wir uns auf unser inneres Kind besinnen und auch einmal wieder einen Teddybären in den Arm nehmen!

Gegen Schlaflosigkeit bei Schmerzen

Viele Menschen können nicht schlafen, weil sie Schmerzen haben. Speziell nach Unfällen können sich Schlafprobleme einstellen, dies liegt dann zum Teil an den körperlichen Schmerzen, aber auch an traumatischen Erfahrungen durch den Unfall. Beides sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn wenn man aufgrund körperlicher Schmerzen nicht mehr gut schläft, verspannt sich der Körper immer mehr. Der Weg ins Hamsterrad der Schlaflosigkeit ist dann geebnet!

Wer Schmerzen hat, seien diese frisch nach einem Unfall oder bereits chronisch durch eine Vorerkrankung, sollte bewusst etwas gegen diese Schmerzen unternehmen, ein Schmerzmittel ist dafür eindeutig zu wenig. Therapeuten, die sich mit dem Thema Schmerz befassen, raten mehrere Schauplätze der alternativen Schmerztherapie:

Ausführlich beschrieben werden diese Einzelpunkte zum Beispiel auf der Seite von Mathia Werner, die sich der alternativen Schmerztherapie verschrieben hat.

Schmerzen durch die falsche Matratze

Rückenschmerzen, Nackenschmerzen oder ein allgemeines körperliches Gefühl der Unruhe können Ihren Grund in der falschen Matratze haben. Dies wäre die wirklich einfachste Lösung, wenn Du unter Ein- oder Durchschlafproblemen leidest!

Viele Menschen glauben, eine Matratze begleitet einen ein Leben lang. Das ist aber nicht so!

Matratzen können ihre Qualität und ihre Festigkeit verlieren. Genauso kann es aber auch sein, dass Du vor zehn Jahren auf einer weichen Matratze hervorragend geschlafen hast und nun eine festere Unterlage bräuchtest oder umgekehrt. Dies lässt sich nur fest stellen, indem man es ausprobiert – man kann in Möbelhäusern ein Stündchen auf der Matratze der Wahl liegen oder Freunde bitte, ihre Matratzenhärte testen zu dürfen. Damit wäre dann eine Hürde geschafft. Dann stellt sich die Frage, ob man wieder einmal die Billigmatratze um 69 Euro kaufen möchte oder sich eine kompakte, gute Matratze gönnt, einen Ferrari sozusagen.

Die Vorteile liegen meiner Meinung nach auf der Hand: eine qualitativ hochwertige Matratze hat eine längere Lebensdauer, muss also nicht so oft ausgewechselt werden und im besten Fall liegt sie sich auch nicht durch, das bedeutet, die Stabilität bleibt erhalten und unser Rücken ist gut aufgehoben. Die Variante „neue Matratze“ sollte man unbedingt als erstes probieren, wenn man nicht weiß, warum man nicht schlafen kann, finde ich.

Ich habe mir eine Visco Matratze gekauft – für mich war das ein völlig neues Gefühl beim Liegen wenn sich die Matratze so schön anschmiegt.